Auf die Frage habe auch ich jetzt endlich eine Antwort! Hier ein kleiner Tipp, ohne zu viel verraten zu wollen: Bei Heavy Rain gelten prinzipiell die allgemeinen Sonntagabend-Tatort-Regeln. Im Laufe des Spiels bzw. Films wird einigen Spuren nachgegangen, unterschiedlichste Leute verdächtigt, doch am Ende ist es die Person, von der man es am wenigsten erwartet hätte. Der Vergleich von Heavy Rain mit einem Tatort hinkt allerdings ein wenig, denn das Spiel ist im Gegensatz zu der TV-Sendung spannender, düsterer und mitreißender. Selten habe ich ein Spiel gespielt, das den Spieler mit so viel Atmosphäre und Spieltiefe fesselt.
Trotz der anfänglich etwas hängenden Story wird das Spiel zum Ende hin deutlich packender, die Entscheidung die man treffen muss fallen einem deutlich schwerer. Fehler werden zu Beginn noch toleriert, im weiteren Verlauf des Spiels haben sie jedoch immer größere Auswirkungen. So habe ich es beim ersten Durchlauf nicht geschafft, alle vier Charaktere am Leben zu halten. Momentan hindern mich noch die zeitraubenden Kleinigkeiten bei der Einführung der Charaktere das Spiel ein weiteres Mal in die Hand zu nehmen. Da braucht es wohl noch ein paar Wochen, bis die Motivation wieder da ist.
Technisch gesehen ist Heavy Rain aus meiner Sicht sehr gut gelungen. Die Grafik ist teilweise wirklich beeindruckend, die Musik und der Sound sorgen für eine düstere, zu der Story passende Stimmung. Insgesamt kann man das Spiel jedem PS3-Besitzer ohne Abneigung zu Adventuren empfehlen! Dann kann man auch selbst die Frage beantworten, wer der Origami-Killer ist…
Nachdem ich Battlefield Bad Company ausgiebig im Multiplayer gespielt habe, bin ich sehr gespannt auf den zweiten Teil (wobei ich hier mehr auf die PC- als auf die PS3-Version gespannt bin). Seit Donnerstag ist nun eine Multiplayer-Demo in den nicht-deutschen PSN-Stores zu haben. Die Demo enthält ein Level, nämlich “Port Valdez”, in dem Russen und Amis um eine Öl-Pipeline kämpfen. Der Spielmodus ist kein neuer, es gilt wieder zwei Kisten zu verteidigen bzw. zu zerstören. Allgemein liegen die Veränderungen zum ersten Teil vor allem im Detail. Gameplay, Atmosphäre und Sound wirken sehr vertraut, aber dennoch sehr gut. So eine Demo macht definitiv Lust auf mehr!
Fazit vorweg: Die Demo zu Vancouver 2010 ist aus meiner Sicht wieder ein typisches Beispiel dafür, dass eine Demo nicht immer umsatzfördernd ist.
Zum Antesten kann man zwei der 14 Spielmodi testen: Abfahrt und Skispringen. In beiden ist die Grafik zeitgemäß, der Sound in Ordnung, doch spielerisch sind sie leider nicht überzeugend. Bei der Abfahrt ist die Steuerung nicht intuitiv. Die Lenkung läuft zwar über einen der Sticks, die Beschleunigung allerdings über R2 & L2. Hier wäre der Stick vollkommen ausreichend gewesen. Als realistisch kann man die Steuerung auch nicht nennen, da die Lenkung beim Sprung in der Luft besser funktioniert als auf dem Schnee
Beim Skispringen wäre eine Anleitung hilfreich. Wann man was machen muss, lässt sich nicht erkennen. Der Spielspaß wird hier eindeutig vom Frust nieder gemacht.